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03.
  • Gibt es immer mehr Situationen, die Ihnen Angst machen?
     

  • Haben Sie z.B. Angst krank zu werden, den Job zu verlieren, Ihre Familie finanziell nicht mehr absichern zu können?
     

  • Versuchen Sie Angstsituationen zu vermeiden und ziehen Sie sich immer mehr zurück?
     

  • Fragen Sie sich, ob Ihre Angst noch angemessen ist oder fühlen Sie
    sich der
     Angst machtlos ausgeliefert? 

Panic attack in public place. Woman having panic disorder in city. Psychology, solitude, f

IEs gibt keinen Menschen, der frei von Angst ist und es gibt kaum etwas, vor dem man keine Angst entwickeln könnte: Angst davor, den Job nicht zu schaffen oder den Alltag nicht zu bewältigen, Angst vor Krankheiten, vor weitläufigen Plätzen, engen Räumen oder großer Höhe, Angst vor sozialen Kontakten oder dem Alleinsein, vor bestimmten Tieren oder bestimmten Situationen, wie z.B. etwa Fliegen oder vor Publikum zu sprechen. Angst gehört zu den existenziellen Grunderfahrungen des Menschen und tritt dann auf, wenn man glaubt, dass eine Gefahr oder Bedrohung nicht zu bewältigen ist.

Angst kann somit ein nützliches und wichtiges Signal sein, indem sie uns – ohne, dass es uns bewusst ist - schützt und ständig das Leben rettet, z.B. wenn wir auf der Straße nach rechts und links schauen, uns im Auto anschnallen, bei einer Lungenentzündung Antibiotika nehmen oder bei Sturm nicht aus dem Haus gehen.

Angst ist aber ein zweischneidiges Schwert: Bei manchen Menschen tritt die Angst in Situationen oder bei bestimmten körperlichen Reaktionen auf, die eigentlich keine Gefahr darstellen. Wenn sie dann ein übersteigertes Ausmaß annimmt, spricht man von einer Angsterkrankung, die oftmals das Leben beherrscht. Die Angst muss ständig niedergekämpft werden und weil sie so belastend ist und Kraft raubt, werden Angstsituationen vermieden. Trotz dieser Vermeidungshaltung nehmen Dauer und Häufigkeit der Angstzustände mit der Zeit immer mehr zu.

Tritt das ausgeprägte Angstgefühl plötzlich und ohne Vorwarnung auf - gepaart mit Gedanken wie „Gleich falle ich um!", „Ich bekomme einen Herzinfarkt!", bis hin zu „Ich muss sterben!", oder „Ich verliere den Verstand!", spricht man von Panik. Kommen intensive körperliche Symptome hinzu, von Panikattacken. Das Angsterleben ist in diesen Fällen so intensiv und eindrücklich, dass sich im Laufe der Zeit ein Gedankenkomplex entwickelt, der als „Angst vor der Angst" bezeichnet wird: D.h. die Betroffenen sorgen sich, wann es das nächste Mal passiert, und fühlen sich nach dem Abflauen der Panik oftmals sehr erschöpft und müde.

Menschen mit einer Angsterkrankung lassen sich nur schwer vom Partner/der Partnerin, Familie, Freunde oder Ärzten beruhigen. Damit hat die Angst nicht nur einen starken Einfluss auf den Arbeitsalltag, sondern auch auf die Partnerschaft oder die Familie und nistet sich im Leben der Betroffenen ein. Je länger sie andauert, desto schwieriger ist es, sie zu bewältigen und desto größer ist die Gefahr, dass sie unbehandelt zu einem ständigen Begleiter wird. 

Ein ständiges Angstgefühl im Alltag bestimmt äußert sich oft in Form von körperlichen Problemen und Symptomen wie unruhiges Nachdenken, das hartnäckige Gefühl der Bedrohung, zitternde Hände, schlechter Schlaf oder Magenprobleme.

 

Chancen einer Beratung / Therapie

Wann ist Angst angemessen - und wann nimmt sie unangemessen großen Raum ein? In meiner Praxis helfe ich Ihnen dabei herauszufinden, ob und wann Angst zu viel ist, wann Angst zu einer nachhaltigen Belastung wird und welche Fähigkeiten und Techniken Sie erlenen müssen, um die Angst aus eigener Kraft zu bewältigen. Dabei reicht mein Behandlungsspektrum von der Beratung bei leichten Formen der Angst bis hin zur Therapie von Angsterkrankungen und Panikstörungen. Ziel ist es u.a., Strategien zur Angstbewältigung anzuwenden und so der Angst entgegenzutreten und sie auf ein gesundes Maß abzubauen. Dazu gehört auch das Aufdecken nicht hilfreicher oder verzerrter Denkinhalte, die durch hilfreiche Gedanken ersetzt werden.

In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, Sie schrittweise mit den gefürchteten Situationen zu konfrontieren. Das Verbessern Ihrer kommunikativen Fähigkeiten, unterschiedliche Entspannungstechniken sowie Sport oder Bewegung wirken zusätzlich heilsam und unterstützen gemeinsam mit den übrigen Maßnahmen dabei, die Angst, die viele Menschen für unbesiegbar halten, aus eigener Kraft zu bewältigen. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser stehen die Chancen für eine deutliche und nachhaltige Besserung.

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